Logistikzentrum der Fa. Ekelhoff Küchen

Wir beglückwünschen die Fa. Ekelhoff zur erfolgreichen Fertigstellung und Inbetriebnahme

des neuen Service- und Logistikzentrums in Nordhorn

(GN v. 18.07.2020) In großen Lettern, deutlich sichtbar von der Südumgehung und der Bentheimer Straße, ist seit einigen Wochen der Schriftzug „Ekelhoff Service- und Logistikzentrum“ an dem Neubau zu lesen. Mittlerweile hat Küchenland Ekelhoff das zweigeschossige Gebäude in Betrieb genommen. Ein Blick von der Empore zeigt das eindrucksvolle Szenario von 50 bis 55 Küchen, die im Laufe einer Woche darauf warten, ausgeliefert und von den Monteuren bei den Kunden eingebaut zu werden. Mit dem Neubau hat Firmenchef Hans Ekelhoff mehrere Ziele verwirklicht. Zum einen hat er auf dem 15.500 Quadratmeter großen Grundstück 5.700 Quadratmeter Lagerkapazität geschaffen.  Das alte Lager an der Max-Planck-Straße reichte einfach nichtmehr aus. Zum anderen ist das neue Logistikzentrum näher an das Haupthaus herangerückt, was Wege für die Mitarbeiter und so viel Zeit spart. Neun Tore, verteilt auf Vorder- und Rückseite, können die Lieferfahrzeuge zum Be- und Entladen anfahren. Das alte Lager verfügte nur über drei Tore, damit können die Ladevorgänge einfach flexibler geplant werden. Trotz der Bemühungen, die Lagerzeit so kurz wie möglich zu halten, muss das Unternehmen Küchen vereinzelt zwischenlagern, da die Neubauten der Kunden nicht immer so schnell fertig sind, wie geplant. In der Phase der Corona-Krise hat das Unternehmen darauf geachtet, Elektrogeräte frühzeitig einzulagern, weil einige Hersteller in Lieferschwierigkeiten geraten seien. Hans Ekelhoff blickt mit Stolz auf das optisch ansprechende Gebäude, das vom Büro Potgeter und Werning geplant wurde. Die Zusammenarbeit mit den Architekten sowie allen an dem Bau beteiligten Handwerksbetrieben aus der Grafschaft habe sich als sehr effektiv und unkompliziert erwiesen, berichtet Hans Ekelhoff. Die anthrazitfarbene Fassade, bestehend aus vorgefertigten Elementen, passt sich gut in die Umgebung ein.

Eine Besonderheit ist die Photovoltaikanlage mit einer Leistung von 406 kwp. „Damit können wir unseren eigenen Strombedarf decken. Bei gutem Wetter produzieren wir sogar doppelt oder dreifach so viel Strom, den wir dann ins Netz einspeisen“, berichtet Hans Ekelhoff. Zusätzlich wurden zwei Ladestationen aufgebaut, an denen E-Auto-Besitzer ihr Fahrzeug wieder „volltanken“ können. „Sie können dann sicher sein, dass sie tatsächlich grünen Strom bekommen“, fährt Hans Ekelhoff fort. Auch bei der Möblierung des Büros für die Disposition und das Service- und Außendienstpersonal sowie bei den Maschinen für die Lageristen spielten Gesundheitsaspekte eine wichtige Rolle.  So sorgt die Heiz- und Kühldecke in den Büros für konstante Temperaturen und ein gesundes Raumklima, die Mitarbeiter haben höhenverstellbare Schreibtische.

Der Ladekran in der Halle ist schwenkbar und erleichtert den Lageristen so manche Tätigkeit. Das Lager ist mit dem Haupthaus über eine schnelle Glasfaserleitung, verbunden. Damit sind alle drei Standorte, auch das Geschäft in der Innenstadt an der Hauptstraße, mit Glasfaser vernetzt. In einem nächsten Schritt wird ein neues Warenwirtschaftssystem als Software installiert, das den Mitarbeitern zusätzlich die Arbeit erleichtern soll. Damit würde ein weiterer Schritt weg vom Papier getan, wie Hans Ekelhoff erklärt. Ein anderes Thema ist die Sicherheit. Mit dem neuen Schließsystem öffnen die Türen nur mit einem Chip. Dann muss der Mitarbeiter seinem Chef schon einmal die Tür öffnen, wenn der seinen Schlüsselbund vergessen hat. Gesichert ist das neue Service- und Logistikzentrum außerdem mit Rolltoren und einer Alarmanlage. Bis ein so großer Umzug komplett vollzogen ist, müssen noch viele kleinere Arbeiten erledigt werden, aber das sind oft nur Detailfragen wie das Anbringen der Ausfahrtschilder. Der Containerstandort muss noch aufgeräumt werden. Den geregelten Arbeitsablauf beeinträchtige diese Kleinigkeiten aber nicht. Auch die Mitarbeiter in der Tischlerei haben ihre neuen Arbeitsplätze bereits in Beschlag genommen. Vier neue Werktische sind installiert, an denen Maß- und Sonderanfertigungen vorgenommen werden. Die Mitarbeiter der Stein-und Elektrowerkstatt sind an ihren neuen Arbeitsplätzen im Einsatz. Zum Raumkonzept im Service- und Logistikzentrum gehört ein Schulungsraum im Obergeschoss, der mit modernen Rechnern und einem Großbildschirm ausgestattet ist. Beispielsweise für die Schulung der Mitarbeiter am neuen Warenwirtschaftssystem ist dieser schon genutzt worden. Überhaupt werden die Mitarbeiter fortlaufend weiter weitergebildet. Auf dem Nachbargrundstück, das Hans Ekelhoff ebenfalls erworben hat, soll eine Streuobstwiese angelegt werden und der ansässige Imkerdarf seine Körbe dort belassen. Einen kleinen Wermutstropfen gab es bei aller Freudeüber den Neubau. Die Einweihungsfeier musste wegen der Corona-Einschränkungen abgesagt werden. Stattdessen wird ein großes Fest in 2021 geplant. Für das alte Lager mit einer Nutzfläche von 2700 Quadratmetern an der Max-Planck-Straße sucht Hans Ekelhoff noch einen Mieter. Ef


Fotos: Ingenieurbüro Pott
By |2020-07-22T09:35:35+00:00Juli 22nd, 2020|Gebäudetechnik, Projekte|

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