Wir gratulieren der SDN Nordhorn zur Neueröffnung

Wir freuen uns, dass wir mit unseren Planungsleistungen einen Beitrag zum SDN-Neubau leisten durften.

Attraktive Pflegeplätze im Zentrum der Blanke (GN v.28.03.20)

Rund um die Uhr versorgte Pflege-WGs sind ab dem kommenden Monat verfügbar

Viele Pflegebedürftige und Angehörige, die in der Blanke wohnen und bleiben wollen, kennen das
Dilemma: Wer in der letzten Zeit aufgrund von Pflegebedürftigkeit in eine Pflegeeinrichtung umziehen musste,
konnte häufig nicht in der Blanke bleiben, sondern musste den Stadtteil verlassen. Damit verbunden ist dann nicht
nur, dass man die gewohnte Umgebung verlassen muss, sondern auch, dass Verwandte und Freunde aus der Blanke
nicht oder nur selten zum Besuch kommen können. Mit dem vom kirchlichen Verein sdn mit der Unterstützung der
Stadt Nordhorn seit 2016 geplanten Neubauprojekt am Gildehauser Weg 75-77 soll jetzt eine Besserung der Situation
eintreten. Ab April 2020 sind 24 neue Pflegeplätze in zwei Pflege-Wohngemeinschaften verfügbar. Diese erhöhen
das Gesamtangebot im Stadtteil Blanke deutlich.

Pflegeplätze mit besonderer Qualität
Allerdings haben die sdn-Verantwortlichen bei diesem neuen Angebot nicht nur an eine zahlenmäßige Verbesserung
des Pflegeplatzangebotes gedacht, sondern vor allem an die Schaffung von Pflegeplätzen mit einer besonderen
Qualität. So werden beide Pflege-Wohngemeinschaften im Vergleich zu herkömmlichen Pflegeheimen sehr großzügige
Flächen aufweisen und klimatisiert sein. Auch gibt es in beiden Pflege-WGs weder Doppel- noch Einheitszimmer,
sondern teilweise sehr unterschiedliche Einzelzimmer, sodass verschiedene Wünsche bedient werden können. Die
Voraussetzung für den Einzug in eine der beiden Pflege-WGs ist, dass mindestens der Pflegegrad 2 vorliegt.
Die neuen Pflege-Wohngemeinschaften sind so eingerichtet, dass sie den Bewohnern eine Vollversorgung inklusive
aller Mahlzeiten, Wäsche-Service und Zimmerreinigung bieten können. Ob diese Leistungen allerdings von allen
Bewohner genutzt werden, entscheiden – anders als in einem Pflegeheim – die Bewohner und ihre Angehörigen
selbst. Damit diese Entscheidungen von den Bewohnern und ihren Angehörigen unabhängig von sdn getroffen werden
können, wurde im Februar 2020 ein Bewohner- und Förderverein gegründet. Er hat den Namen „Miteinander
Blanke“ bekommen. Dieser Verein soll die Interessen der Bewohner in den Pflege- Wohngemeinschaften vertreten
und dafür sorgen, dass möglichst viele Menschen in der Blanke als Vereinsmitglied hinter diesem Projekt stehen.
sdn-Sozialstation für Pflege zuständig
Für die Pflege in den neuen Pflege-WGs wird zunächst das Team der sdn-Sozialstation Nordhorn zuständig sein. In
der sdn-Gruppe gibt es bereits Erfahrungen mit diesem Konzept. So betreibt die zur sdn-Gruppe gehörende Diakoniestation
Neuenhaus bereits die Pflege-WGs Bimekaar in Veldhausen, Metmekaar in Uelsen und Vörmekaar in Uelsen mit
einem sehr ähnlichen Konzept. Von den dort gemachten Erfahrungen kann das neue Projekt in der Blanke profitieren.
Ein großes Plus der neuen Pflege-WGs in der Blanke ist der Standort. Er bietet auch solchen Menschen, die nur
noch kurze Strecken allein zurücklegen können, die Möglichkeit, viele wichtige Orte des täglichen Bedarfs selbstständig
aufzusuchen. Dazu gehören Ärzte, die Apotheke, medizinische Dienstleister, zwei Kirchen, Einkaufsmöglichkeiten,
etc. . Aber auch die neuen Räumlichkeiten zeichnen sich durch einen besonderen Komfort aus.
Auf jeder Etage sollen bis zu zwölf Bewohner eine Wohngemeinschaft bilden
und gemeinsam statt einsam den Tag verbringen. Jeder Bewohner
verfügt über ein Einzelzimmer mit Bad. Außerdem gibt es zwei Gemeinschaftsküchen,
komplett mit Waschmaschine und Trockner ausgestattete
Hauswirtschaftsräume und weitere Gemeinschaftsräume.
Die Gemeinschaftsflächen werden mit einer Klimaanlage
ausgestattet und bieten somit auch an heißen
Sommertagen einen angenehmen Aufenthalt.

Die Wohngemeinschaften sollen rund um die Uhr durch Pflegepersonal betreut werden und dadurch
ein hohes Maß an Sicherheit und Verlässlichkeit aufweisen. Allerdings ist bei diesem Konzept zu beachten, dass es
sich rechtlich nicht um ein Pflegeheim, sondern um Pflege- Wohngemeinschaften handelt.
Diese beauftragen über den Verein Miteinander Blanke jeweils einen Pflegedienst mit Aufgaben der Pflege, der Betreuung
oder der Hauswirtschaft. Aus der Sicht der Krankenkassen liegt somit eine häusliche Betreuung vor und deshalb verläuft auch die Abrechnung genauso wie man es aus der häuslichen Betreuung gewohnt ist. Aus diesem Grund gehen die Verantwortlichen
der sdn-Sozialstation davon aus, dass auch bei Vollversorgung und 24-Stunden-Betreuung die Kosten in den neuen Pflege-Wohngemeinschaften für die Bewohner niedriger sind als in einem Pflegeheim. Für die Beratung von Interessenten
und ihren Angehörigen sind Meike Meyer und Hartmut Veenaas zuständig. Meike Meyer ist Leiterin der sdn-Sozialstation
und kennt sich somit mit allen Fragen rund um die Pflege zuhause bestens aus. Hartmut Veenaas ist als Heimleiter
auch Ansprechpartner für den Abschluss von Heimverträgen für das Krokusheim und hat somit immer einen guten Überblick,
wo welcher Platz frei ist und welche Art der Unterbringung sich am besten eignet.

Mehr als 4,5 Millionen Euro investiert Die kirchliche sdn-Gruppe hat in dieses Projekt mit der Hilfe von privaten Investoren
mehr als 4,5 Millionen Euro investiert. Es sind zwei Etagen mit durchschnittlich 55 Quadratmeter  Nutzfläche pro Pflegeplatz
geschaffen worden. Die gesamte Nutzfläche des neuen Gebäudes inklusive der Flächen für die sdn-Verwaltung
und für die Podologie-Praxis beträgt fast 2000 Quadratmeter. Geplant wurde der Neubau vom Planungsbüro Schröderwenning
aus Schüttorf.

Im Erdegeschoss des neuen Gebäudes Gebäudes befinden sich Räume für die sdn-Verwaltung.
sdn bietet dort eine Pflegeberatung für die Blanke an und entlastet mit diesen neuen Räumlichkeiten die mittlerweile
nicht mehr ausreichende Infrastruktur am Standort Krokusstraße. Ferner zieht in das Erdgeschoss
die zurzeit noch an der Charlottenstraße beheimatete Podologie-Praxis von Victor Lippert ein. Auch die Räumlichkeiten
von Lippert werden wie die sdn-Büros höchst attraktiv gestaltet und klimatisiert sein.
Das Team der sdn-Sozialstation bietet weitere Informationen und Besichtigungsmöglichkeiten an. Interessenten
werden gebeten, sich an Frau Meyer und ihr Team, Telefon
05921 703-213, zu wenden.

GN v.28.03.2020
Fotos: Westdörp

By |2020-09-18T09:35:21+00:00April 20th, 2020|Gebäudetechnik, Projekte|

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